KEEAS Raumkonzepte ist ein Stadtplanungsbüro mit Sitz in Zürich, das für Gemeinden, Kantone und private Unternehmen raumplanerische Studien im Bereich der Immobilienentwicklung durchführt.

Ein Game Changer in der Raumplanung: "Dass man die Stadtentwicklung als gebauter Raum festlegt und nicht nach Paragraphen, die nach Länge und Metern irgendwo etwas Abstraktes hervorbringen."

KEEAS agiert als Prozesstreiber und gestaltet massgeschneiderte Prozesse, die Struktur in die oft sehr komplexen Planungsprojekte bringen – denken Sie an Organisationsstruktur, Prozessunterstützung, Projektmanagement und die Abstimmung der verschiedenen Akteure. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen auch Raumkonzepte – von Machbarkeitsstudien für Entwicklungen an gezielten Standorten bis hin zu Entwicklungs- und Gestaltungskonzepten für Räume, Gebäude oder ganze Gemeinden und Kantone.

In dieser Fallstudie sprechen wir mit Marcel Muri, Architekt und Inhaber von KEEAS, über seinen Fokus darauf, wie urbane Räume ganzheitlich und nicht einzeln funktionieren sollten und die Bedeutung dafür, wie wir Räume erleben. Wir schauen uns die Herausforderungen an, mit denen sein Unternehmen bei der Arbeit an Planungsprojekten im großen Massstab konfrontiert ist und wie er und sein Team die Nomoko Spatial Services nutzen, um sie mit ultrapräzisen digitalen 3D-Modellen zu überwinden.

"Ich selbst bin Architekt, und auch immer noch sehr stark der Architektur verpflichtet. In wohnlichen Quartieren ist das Umfeld sehr wichtig, also wie ich den Raum erlebe. Oft werden zu viele Details auf die ganzen technischen Bereiche gelegt, für mich ist aber zuerst die Wirkung des Raumes entscheidend."
Marcel Muri, Geschäftsführer von KEEAS

 

SPATIAL SERVICES ENTDECKEN

 

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Die Herausforderung

Bei der Stadtplanung geht es oft darum, wer was zuerst macht - der öffentliche Sektor darf nicht für den privaten Sektor planen und der private Sektor will nicht preisgeben, was er plant. Als Verfahrensexperte besteht die größte Herausforderung für KEEAS darin, alle Beteiligten an einem Projekt – den Bauherrn, den Architekten, die Behörden – dazu zu gewinnen, die verschiedenen Facetten und Auswirkungen des Projekts zu verstehen und sich darauf einzustellen. Dies geschieht durch den Aufbau von Kommunikation und gegenseitigem Vertrauen, welches nicht nur im Projektprozess liegt, sondern auch in der gemeinsamen Fähigkeit aller Beteiligten, die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

Modelle sind oft ein hervorragender Ausgangspunkt, um dieses gemeinsame Gespräch zwischen den Beteiligten zu beginnen. Sie können Konzepte präsentieren, Ideen anstoßen und unterschiedlichen Teams helfen, zusammenzuarbeiten. Dadurch wird das Verständnis und die Akzeptanz für das Potenzial eines Projekts, aber auch für seine Grenzen gesteigert. Traditionelle physische Modelle haben jedoch schwerwiegende Einschränkungen - sie sind statisch, uninspirierend, schwer teil- und kommunizierbar, schwierig anzupassen, teuer, zeitaufwendig und in Grösse und Massstab begrenzt.

Für das Projekt mit einem neuen Kunden, der Gemeinde Unterägeri, war KEEAS daran interessiert, die digitale räumliche 3D-Modellierung auszuprobieren, da sie viele der vom Projekt geforderten Kriterien erfüllte - nicht zuletzt in Bezug auf Grösse und Massstab, da die Anfertigung eines physischen Modells einer ganzen Gemeinde in vielerlei Hinsicht unpraktisch wäre - KEEAS suchte daher nach einem Unternehmen, welches diese räumlichen Dienstleistungen erbringen konnte.

"Die Dinge haben sich sehr verändert", erklärt Marcel Muri. "Früher hat man uns gesagt, wir sollen nicht zu konkrete Bilder von einem Projekt bringen, weil die Leute dann enttäuscht sind, wenn es dann nicht so gebaut wird. Jetzt ist es eine andere Generation und die Leute sind an andere Medien gewöhnt - sie können Bilder interpretieren und erwarten nicht, dass das erste Bild auch das letzte ist. Mit 3D-Visualisierungen können wir sehr schnell zu den Inhalten kommen."

 

Die Wirkung

Als relativ kleines Team war es Marcel wichtig, dass KEEAS ein Partner und nicht nur ein Kunde im gemeinsamen Projekt ist. Egal wie technisch oder in welchem Massstab: Zusammenarbeit und Kooperation sind der Schlüssel, um auf Herausforderungen zu reagieren und die Art von 3D-Modellen zu liefern, die sie benötigen.

Marcel begann mit der Suche nach einem Partner für das Projekt in Unterägeri und wandte sich zunächst an seine Kontakte, die im Bereich der räumlichen Lösungen arbeiten und ihm bald Nomoko empfohlen haben. Das Projekt war bedeutsam, da es ein detailliertes 3D-Modell der gesamten Gemeinde Unterägeri erforderte: Neue Gebäude und urbane Layouts sollten visualisiert, getestet, iteriert und in Bezug auf die Umweltauswirkungen vermessen werden können. Daher war es wichtig, dass KEEAS Vertrauen in uns und unsere Fähigkeiten hatte, um seine - und die Pläne des Kunden - zu realisieren.

"Wir mussten Neuland betreten", erklärt Marcel. "Wir wussten nicht, was Nomoko kann, und sie wussten nicht, was wir wollten... Aber Nomoko ging auf unsere Wünsche ein - sie zeigten, dass sie sehr flexibel auf diese sehr große Fläche mit einer sehr großen Spannweite reagieren können, was technisch anspruchsvoll ist."

Unter Marcels Koordination erfasste das Nomoko-Drohnenteam die von KEEAS gewünschten Standorte. Und nachdem die Daten sicher hochgeladen und auf unseren internen Servern gespeichert waren, arbeitete unser Expertenteam mit dem Architekten Mario Santin zusammen. Dieser ist Inhaber von MAS StadtRaum Architekten und integrierte seine CAD-Modelle der Neubauten in unser 3D-Modell.

Hier ist die 3D-Modellierung von grossem Nutzen - sie gab allen, die an dem Projekt arbeiteten, eine Grundlage, von der aus sie zusammenarbeiten konnten. Dies ist besonders wichtig für den Entwurfsprozess, bei dem KEEAS zusammen mit dem Architekten Mario jede Phase anpassen konnte, von konzeptionellen Volumen bis hin zu Beispielvisualisierungen. Dabei konnten alle an Bord genommen und in ihrem Denken aufeinander abgestimmt werden.

"Nomoko hat einfach einen höheren Qualitätsanspruch in der Ästhetik. Man kann die räumliche Situation auf Grund von den realitätsgenauen und aktuellen Bildern viel besser abschätzen."

Für KEEAS war das Projekt ein Erfolg, wobei Marcel insbesondere feststellte, dass die Einfachheit und die Wirkung der 3D-Modelle auch für das Team der Gemeinde Unterägeri ein Segen war. Sie konnten mit dem Beispiel in einer echten Arbeitsumgebung verstehen, welchen ausserordentlichen Mehrwert diese Technologie für sie hat.

Das Ergebnis

Das 3D-Modell von Unterägeri hatte als Prototyp die gewünschte Wirkung erzielt und zeigte die Möglichkeiten für weitere Entwicklungen auf. Vor allem in Marcels Gesprächen und Präsentationen mit den Gemeinden und den Bauherren sorgte das Modell für grosse Begeisterung für das Projekt. "Wir sind", so Marcel, "rundum zufrieden. Es mag ein wenig übertrieben klingen, aber ich denke, es wird ein Game Changer in der Raumplanung sein."

Durch die Abkehr von physischen, handgefertigten Modellen und flachen 2D-Bebauungsplänen verweist das 3D-Modell wieder auf städtische Volumen im Baugesetzbuch. Durch das 3D-Modell wird die Stadtentwicklung als realer gebauter Raum definiert, der interaktiv, zugänglich und editierbar ist. Vorbei ist die Zeit als es etwas Abstraktes war, das in Worten, Längen, Formen und Abständen beschrieben wird. "Nur durch die dreidimensionale Visualisierung ist dies möglich", bemerkt Marcel, "deshalb ist Nomoko ein wichtiger Partner für uns, um unsere Ideen zu realisieren.”

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